Wichtiger Sieg gegen Bezirksrivalen aus Krems ist geglückt.
Die Parb Elf musste gleich auf Delic, Martinovsky, Wieninger, Arthold und den gesperrten Hack verzichten. Erber kam berufsbedingt erst während der ersten Hälfte. Die beiden SKN Youngsters Bachtrögler und Kartal durften daher erstmals für ihre neue Mannschaft von Beginn an auflaufen. Aber auch der KSC wird von Verletzungssorgen gebeutelt. Schmircher, Blauensteiner, Brandstetter, Neugebauer mussten passen.
Die spielbestimmende Mannschaft war der KSC. Christoph Fertl versuchte es mit einem Gewaltfreistoß. Von der Mauer prallte der Ball zu ihm zurück. Mit einem Lupfer überlistete er die Haitzendorf Abwehr und tauchte allein vor Keeper Kerschbaumer auf, Schiri Schmid ahndete jedoch eine Abseitssellung eines nicht eingreifenden KSC Spielers und pfiff Fertl zurück (3.). Die meisten Aktionen spielten sich im Mittelfeld ab und kein Team konnte Großchancen herausarbeiten. Fertl versuchte es nach Vorarbeit des jungen Nestler mit einem Heber. Drüber! Langsam kam die Parb Elf besser ins Derby. Mit viel Laufbereitschaft und Einsatz war Haitzendorf bald ebenbürtig. Neuerwerbung Stefan Gruber prüfte den unsicheren Zwirner mit einem 25m Freistoß. Im Nachfassen bändigte der KSC Keeper die Granate. Dann war es soweit! Nach Foul am fleißigen Patrik Bachtrögler (starkes Debut!) zirkelte Gruber den Freistoß Richtung zweite Stange. Dort stand Schaler allein und versenkte das leder mit dem Kopf zum umjubelten 1:0 (27.). Der KSC versuchte wieder druckvoller zu agieren. Mit einigen hohen Bällen vor das Tor des starken, aber oft zu impulsiven Kerschbaumer. Hackl war bei einer dieser Vorlagen zwar vor dem SV Keeper am Ball, der Kopfball strich aber über die Latte (29.). Mit dem knappen 1:0 wurden die Seiten gewechselt!
Was vor Matchbeginn niemand so wirklich geglaubt hätte, wurde in Durchgang 2 zur Realität! Nicht der KSC, sondern Haitzendorf setzte die Highlights. Zwirner benötigte alles Glück dieser Fußballwelt um einen Gruber 25m Freistoß, der ihm zwischen den Händen durchrutschte, an die Kreuzinnenlatte zu lenken (55.). Die Schmircher Elf hatte nur mehr eine starke Phase um die Partie zu drehen. Der mittlerweile eingewechselte Riegler und Langstadlinger scheiterten jeweils mit Flachschüssen von der Strafraumgrenze am bärenstarken Michael Kerschbaumer (59.). Haitzendorf war aber die stärkere Elf. Wieder war Gruber Ausgangspunkt des nächsten Treffers! Zwirner konnte Stefans Freistoßaufsitzer wieder nicht bändigen und Murat Kartal staubte zum 2:0 ab (66.). Ab diesem Zeitpunkt ging die Partie rasant hin und her. Den Zuschauern wurde nicht langweilig. Bachtrögler fand langsam Freude an der 2. Landesliga und spielte befreit auf. Nach einem Musterquerpass des Pyhraten scheiterte Chlup mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze (69.). Kurz darauf tauchte der fleißige, aber glücklose Fertl allein vor dem Heimtor auf. Wieder bleib Kerschbaumer aufmerksam und klärte vor dem KSC Stürmer. Bachtrögler kam an den Ball, spielte die Kugel in die Gasse Richtung Kartal. Dem jungen Offensivspieler spielten allein vor dem Gästetor die Nerven aber einen kleinen Streich und er vergeigte die Großchance. Der erst kurz zuvor eingewechselte Patrick Koppensteiner schien hingegen Nerven wie Drahtseile zu besitzen. Bachtrögler schickte ihn auf die Reise und mit seiner ersten Ballberührung vollendete der Youngster den Konter zum 3:0 (85.). Patrick selbst hatte nach Rohovsky Lochpass sogar noch einen Treffer auf dem Fuß. Es blieb aber beim 3:0!
Quelle: www.fanreport.at