SV Klement HAITZENDORF gegr. 1946

SV Haitzendorf - SC Herzogenburg 1:2 (0:0)

Neben dem rekonvaleszenten Martinovsky konnten auch Arthold, Wieninger oder Gruber auf Seiten der Haitzendorfer nicht mit von Partie sein, Coach Martin Parb konnte bei seiner Aufstellungwahl wahrlich nicht von einer Qual bei der Wahl sprechen. Auch die Gäste aus Herzogenburg mussten zwei wichtige Spieler vorgeben, Legionär Szabo und Patrick Führlinger saßen ihre Sperren ab, dafür konnte Daniel Vermeulen erstmals nach seiner Verletzung wieder mit von der Partie sein, und spielte rechts in der Abwehrviererkette eine starke Partie. In der 1. Halbzeit konnte keines der beiden Teams eine wirklich hunderprozentige Einschussmöglichkeit vorweisen, "in der 1. Halbzeit hatte das Match 1. Klasse Niveau", formulierte es Manfred Uhlig, während Martin Parb von einem Mittelfeldgeplänkel über weite Strecken sprach.

In der 2. Halbzeit ist das offensive Agieren beider Seiten verbessert, die Heimischen können sich nach rund einer Viertelstunde in Front bringen: nach Maßflanke von Lukas Rohovsky donnert Christoph Weiss den Ball am zweiten Pfosten postiert volley in die Maschen. Während Martin Parb hofft, dass dieser Treffer seinem Team Auftrieb gibt, trat genau das Gegenteil ein - Herzogenburg schlug zurück. Innerhalb von nur wenigen Minuten war das Spiel gedreht - die Herzogenburger benötigen nur wenige Minuten zur Wende. Beim 1:1 drehte Fabian Strobl einen Freistoß über die Mauer ins kurze Eck, den zweiten Treffer besorgte Raffael Hartl mittels Kopfball alleinstehend am gegnerischen Fünfer. "Wir haben nach dem 1:2 keine Mittel gehabt, um nochmal ranzukommen", war Parb enttäuscht. Er musste wohl sogar noch froh sein nicht eine höhere Schlappe einzufangen, allein Patrick Denk hätte mit 3 Großchancen für ein höheres Endresultat sorgen können, und auch Thomas Stollberger fand noch eine gute Möglichkeit vor. Die Draufgabe aus Haitzendorfer Sicht noch die Gelb-Rote Karte für Suad Delic, er wird dem Team damit in der kommenden Woche nicht zur Verfügung stehen. "Wir waren klar besser, haben gut agiert, ich bin zufrieden", so lautetete der Tenor von Herzogenburg-Trainer Manfred Uhlig.

Fazit: Herzogenburg ist mit dem zweiten Sieg im vierten Spiel im Tabellenmittelfeld positioniert und damit wohl höchstzufrieden. Beim SV Haitzendorf ist nach der erneuten Niederlage der Frust vorherrschend, "wir sind meilenweit davon entfernt, von dem, was wir noch in der Vorbereitung gespielt haben", so ein enttäuschter Martin Parb.

 

Quelle: www.fanreport.at